CS blitzt bei britischer Behörde mit Steuerklage ab

(Meldung von Freitag mit Bestätigung und Stellungnahme aktualisiert) - Die Credit Suisse hat mit ihrer Klage gegen Steuerzahlungen auf Banker-Boni in Grossbritannien eine Abfuhr erlitten. Ein Gericht in London lehnte die Forderung nach einer Rückzahlung der Steuern ab, wie das Online-Finanzportal "Finews" am Freitag berichtete.
22.07.2019 08:30

Die Grossbank selbst bestätigte den Bericht. Man sei in diesem Fall vor Gericht gezogen unter der Auffassung, ein wichtiger Rechtsgrundsatz stehe auf dem Spiel. "Dennoch akzeptieren wir das Urteil des Gerichts."

Die Grossbank hatte 239 Millionen Pfund (300 Millionen Franken) an Steuerzahlungen zurückgefordert. Dabei handelte es sich um eine zusätzliche Steuer, die für die von Dezember 2009 bis April 2010 gewährten Bonuszahlungen mit einer Summe von über 25'000 Pfund an britische Investmentbanker auf 50 Prozent erhöht und eingefordert wurde. Mit dieser Steuer wollte die damalige Labour-Regierung im Anschluss an die Finanzkrise die britischen Staatsfinanzen aufbessern. Die Steuer hatte dem britischen Schatzamt 3,4 Milliarden Pfund eingebracht, hiess es im Medienbericht.

pre/kw

(AWP)

 

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