Devisen: Aussicht auf weitere Zinserhöhungen in den USA stützt den Dollar

Der Euro ist am Mittwochabend nach der Fed-Sitzung zum US-Dollar unter Druck geraten. Die Gemeinschaftswährung rutschte im Tagestief bis auf 1,1861 US-Dollar ab. Kurz vor den Entscheidungen der US-Notenbank handelte der Euro noch knapp über 1,20 Dollar. Diese will an ihrer kurzfristigen Zinspolitik offenbar weitgehend festhalten. Demnach geht die Mehrheit der Mitglieder davon aus, dass der Leitzins in diesem Jahr noch einmal erhöht wird.
20.09.2017 21:00

Der Euro fiel damit erstmals seit Donnerstag vergangener Woche wieder unter die Marke von 1,19 Dollar. Die US-Währung legte auch zum GBP und zum JPY zu. Fed-Chefin Janet Yellen wolle "offensichtlich ihr Wort halten und dieses Jahr noch einmal an der Zinsschraube drehen", schrieb Thomas Altmann, Portfoliomanager von QC Partners, in einer ersten Einschätzung. Damit stärke die Notenbankerin den US-Dollar. Höhere Zinsen machten Anlagen im Dollar-Raum attraktiver und erhöhten damit die Nachfrage nach der Währung.

Auch zum Schweizer Franken stieg der US-Dollar nach den Ankündigungen des Fed deutlich an - bis auf 0,9716 CHF. Aktuell notiert das USD/CHF-Währungspaar bei 0,9697. Der Euro gab zum Franken bis auf 1,1513 ab, wird aktuell allerdings wieder bei 1,1532 CHF gehandelt.

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(AWP)