Devisen: Dollar gewinnt kräftig an Wert - FBI-Chef entlastet Clinton

TOKIO (awp international) - Der US-Dollar hat nach guten Nachrichten für Hillary Clinton im asiatischen Handel kräftig an Wert gewonnen. Zuletzt kostete der Euro gegen 06.25 Uhr noch 1,1072 USD. Rund eine Stunde vor der Schlussglocke an der Wall Street am Freitag war ein Euro noch 1,1121 US-Dollar wert gewesen. Die Europäische Zentralbank hatte den Referenzkurs an diesem Tag auf 1,1093 (Donnerstag: 1,1064) USD festgesetzt.
07.11.2016 06:36

Auch zum Schweizer Franken zog der "Greenback" etwas an. Aktuell geht er mit 0,9764 CHF um nach Kursen von um die 0,97 CHF am Freitagabend. Der Euro notiert derweil mit 1,0811 CHF nach 1,0787 CHF am Freitag.

Eine Prüfung neu entdeckter E-Mails habe keine Hinweise auf ein kriminelles Verhalten der demokratischen Präsidentschaftskandidatin Hillary Clinton ergeben, teilte der Chef der Bundespolizei FBI, James Comey, am Sonntag in einem Brief an Kongressmitglieder mit. Die neuerliche Untersuchung hatte Clinton zuletzt leichte Einbussen in den Umfragen beschert.

An den Finanzmärkten ist die US-Präsidentschaftswahl derzeit das alles dominierende Thema. Zuletzt hatte die Verunsicherung angesichts gestiegener Wahlaussichten des republikanischen Präsidentschaftskandidaten Donald Trump noch einmal merklich zugenommen. Der US-Dollar war seit Wochenbeginn zu vielen wichtigen Währungen auf Tauchstation gegangen und riskantere Anlageformen wie Aktien gerieten unter Druck. Von Panik kann allerdings noch keine Rede sein.

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(AWP)