Devisen: Dollar schwächt sich zum Euro und Franken nach Fed-Protokollen ab

Der Dollar hat sich am Mittwochabend abgeschwächt. Grund dafür war die Publikation des Protokolls der letzten Sitzung der US-Notenbank Fed. Bereits zuvor hatte der Euro von robusten Konjunkturdaten aus der Eurozone und schwachen US-Daten profitiert. Zuletzt kostete die Gemeinschaftswährung 1,1824 USD nach 1,1787 USD am späten Nachmittag.
22.11.2017 21:23

Vergleichbar war die Entwicklung beim Währungspaar USD/CHF: So notiert dieses aktuell bei 0,9814 und damit nur knapp oberhalb der 0,98er-Marke. Am Vorabend hatte ein USD noch mehr als 0,99 CHF gekostet. Das Duo EUR/CHF bewegte sich zuletzt kaum, notiert aber wieder knapp über der Marke von 1,16 bei 1,1602.

Das Fed bestätigte mit seiner Verlautbarung die Zinserhöhungserwartungen für Dezember. Viele Mitglieder im geldpolitischen Ausschuss des Fed halten eine "zeitnahe" Leitzinserhöhung für notwendig. Die Finanzmärkte gehen weiterhin fest davon aus, dass die US-Notenbank während ihrer nächsten Sitzung Mitte Dezember erneut den Leitzins anheben wird.

In der Eurozone war die Stimmung der Konsumenten im November so gut gewesen wie seit Januar 2001 nicht mehr. Der von der EU-Kommission erhobene Indikator war von minus 1,1 Punkten im Vormonat auf plus 0,1 Punkte gestiegen. In den USA waren die Aufträge für langlebige Güter im Oktober um 1,2 Prozent zum Vormonat gefallen. Volkswirte hatten hingegen mit einem Zuwachs von 0,3 Prozent gerechnet.

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(AWP)