Devisen: Euro bleibt fester - Bannon-Abgang stützt Dollar kaum

Der Euro hat am Freitag seinen Vorsprung aus dem europäischen Geschäft verteidigt. Zuletzt kostete die Gemeinschaftswährung 1,1765 US-Dollar. Der Dollar stand auch im Verhältnis zu vielen anderen Währungen unter Druck. Die Europäische Zentralbank (EZB) hatte den Referenzkurs auf 1,1740 (Donnerstag: 1,1697) Dollar festgesetzt.
18.08.2017 21:18

Auch zum Franken büsste der US-Dollar zeitweise deutlich ein. Im Tief am Nachmittag waren es 0,9587, bis zum Berichtszeitpunkt nach 21 Uhr hat sich der Dollar aber wieder etwas erholt auf 0,9647. EUR/CHF legte am Abend wieder deutlich zu und notierte bei 1,1350, zwischenzeitlich war das Paar aber aufgrund der Unsicherheit an den Märkten bis auf 1,1259 gesunken.

Am Devisenmarkt wurde die Schwäche des Dollar vor allem mit den politischen Turbulenzen rund um das Weisse Haus in Washington erklärt. So leistet sich US-Präsident Donald Trump aus Sicht zahlreicher Beobachter einen verbalen Ausrutscher nach dem anderen. Besonders in der Kritik stehen Äusserungen zur Eskalation rechtsextremer Gewalt in der amerikanischen Stadt Charlottesville. Dass Trumps rechtsgerichteter Chefstratege Stephen Bannon seinen Hut nimmt, gab dem Dollar nur einen leichten und kurzen Aufwärtsimpuls.

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(AWP)