Devisen: Euro etwas schwächer zu Dollar und Franken

Der Euro hat am Dienstag gegenüber US-Dollar und Franken leicht nachgegeben. Gegen Mittag kostet die Gemeinschaftswährung 1,0645 USD und damit etwas weniger als am Morgen.
04.04.2017 13:26

Im Gegenzug sind der amerikanische Dollar und der japanische Yen klar gefragt. Entsprechend gewinnt auch das USD/CHF-Währungspaar bis zum Mittag auf 1,0031 CHF hinzu, während gleichzeitig der Euro zum Franken bei 1,0676 CHF nur knapp oberhalb seines bisherigen Tagestiefs notiert.

Am Devisenmarkt ist die derzeitige Stimmung durch eine erhöhte Unsicherheit gekennzeichnet. Währungen, die meist als Rückzugsort dienen, stehen deshalb höher im Kurs. Hierzu zählen die Weltreservewährung Dollar und traditionell der Yen. Als Grund für die geringere Risikoneigung werden die französischen Präsidentschaftswahlen genannt, die mit einem zweiten TV-Duell am Dienstagabend wieder in den Fokus rücken. Als Hauptrisiko gilt ein zwar wenig wahrscheinlicher, aber nicht unmöglicher Sieg der Rechtspopulistin Marine Le Pen.

Der südafrikanische Rand steht weiter unter Druck, er kann aber seine jüngsten Verluste etwas reduzieren. Für Belastung sorgt das Urteil der Ratingagentur Standard & Poor's vom Montagabend. S&P senkte die Bewertung des Landes aufgrund politischer Turbulenzen auf Ramsch. Viele Anleger orientieren sich an den Bewertungen der Ratingagenturen, weshalb die Landeswährung Rand seither eher gemieden wird.

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(AWP)