Devisen: Euro etwas tiefer zum Dollar - etwas höher zum Franken

Der Euro hat zu Beginn der Handelswoche zum US-Dollar etwas nachgegeben. Verluste im Vormittagshandel konnten am Nachmittag zunächst wieder ausgeglichen werden. Zuletzt am späten Nachmittag gab die Gemeinschaftswährung aber wieder etwas nach und notiert mit 1,1583 Dollar wieder tiefer als am Freitagabend.
01.10.2018 16:53

Gegenüber dem Schweizer Franken konnte der Euro dagegen zulegen und klettert wieder über die Marke von 1,14. Am späten Montagnachmittag notiert die Gemeinschaftwährung bei 1,1413 Franken. Der Dollar/Franken-Kurs stieg derweil klar an zu Wochenauftakt und steht am späten Nachmittag bei 0,9853 Franken.

Enttäuschende Konjunkturdaten belasteten zu Beginn der Handelswoche etwas den Euro. In der Eurozone hatte sich die Stimmung in den Industrieunternehmen weiter eingetrübt. Im September erreichte ein vom Forschungsinstitut Markit erhobener Indikator für die Stimmung der Einkaufsmanager in Industriebetrieben den tiefsten Stand seit zwei Jahren. "Die Eurozone-Industrie hat im September noch einen Gang heruntergeschaltet. Seit dem Boom zum Jahresanfang ist der Sektor rasant abgekühlt", kommentierte Markit-Chefökonom Chris Williamson die aktuellen Daten.

Auftrieb erhielt dagegen der kanadische Dollar, der zu allen wichtigen Währungen an Wert gewinnen konnte. Den USA und Kanada war in letzter Minute ein Durchbruch bei ihrem Streit um die Neuauflage des gemeinsamen Freihandelsabkommens Nafta mit Mexiko gelungen. Mit dem südlichen Nachbarn Mexiko hatten die USA schon vor einiger Zeit eine Einigung erzielt. US-Präsident Donald Trump schrieb auf Twitter von einem "wunderbaren neuen Handelsabkommen", das neue Märkte eröffne, Handelsbarrieren für die USA beseitige und die drei Nationen stärker zusammenbringe "im Wettbewerb mit dem Rest der Welt".

Der Preis für eine Feinunze Gold wurde am Nachmittag in London auf 1'189,35 (1'187,25) Dollar festgesetzt.

jkr/tos/he/jl

(AWP)

 
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