Devisen: Euro gibt im späten Handel zu US-Dollar und Franken etwas ab

Der Eurokurs hat am Mittwoch nur zeitweise seine Gewinne vom Vortag ausgebaut. Im Tageshoch stieg die Gemeinschaftswährung zur US-Währung auf 1,1860 US-Dollar, was den höchsten Stand seit etwa einem Monat bedeutete. Dann aber ging ihr der Rückenwind verloren. In New York wurden zuletzt nur noch 1,1795 Dollar bezahlt und damit in etwa soviel wie zur gleichen Zeit am Vortag. Die Europäische Zentralbank (EZB) hatte den Referenzkurs auf 1,1840 (Dienstag: 1,1745) Dollar festgesetzt. Der Dollar hatte damit 0,8446 (0,8514) Euro gekostet.
15.11.2017 21:21

Auch zum Schweizer Franken hat sich die Einheitswährung am Abend wieder etwas abgeschwächt. Im New Yorker Handel notierte der EUR/CHF noch bei 1,1657 CHF nach 1,1680 am Nachmittag. Die US-Währung zeigte sich zum Franken etwas leichter bei 0,9885 CHF (Nachmittag 0,9898).

Nachdem der Eurokurs am Dienstag von robusten Wachstumsdaten aus Deutschland und der Eurozone profitiert hatte, wurden zur Wochenmitte zunächst eine weiter verstärkte Inflation in Frankreich und die schlechte Verfassung der Aktienmärkte als weitere Stütze angesehen. Von letzterem profitierten vor allem Währungen, die als klassischer Zufluchtsort gelten, wovon auch der Euro profitieren konnte. Nach einem kräftigen Anstieg von unter 1,16 Dollar auf über 1,18 Dollar binnen einer Woche ging ihm dann aber erst einmal die Luft aus.

/tih/he

(AWP)