Devisen: Euro gibt in impulslosem Handel nach - Franken legt zu

FRANKFURT (awp international) - Der Euro hat am Montag in einem überwiegend impulslosen Handel zum US-Dollar bis am frühen Abend etwas nachgegeben. Der Schweizer Franken hat derweil zum Euro wie auch zum Dollar zugelegt. Am frühen Abend notiert der Euro zum Dollar auf 1,0439 USD und damit zwar etwas höher als am Mittag mit 1,0433 USD, aber tiefer als am Morgen mit 1,0464 USD.
19.12.2016 17:14

Zum Schweizer Franken gab die Gemeinschaftswährung deutlicher nach und fällt am frühen Abend wieder unter die Marke von 1,07 CHF auf 1,0689 nach 1,0711 und 1,0729 CHF am Mittag bzw. am Morgen. Der Dollar zum Franken geht derweil für 1,0239 CHF um, nachdem er am Mittag noch auf 1,0267 CHF von 1,0253 CHF am Morgen gestiegen war und am Freitag teilweise noch über 1,03 CHF notiert hatte.

Zum Wochenstart hielten sich die Impulse am Devisenmarkt in engen Grenzen. Selbst das Ifo-Geschäftsklima, Deutschlands wichtigster Wirtschaftsindikator, konnte dem Handel keine klare Richtung geben. Die Unternehmensstimmung hatte sich spürbar aufgehellt. Bankanalysten werteten das Umfrageergebnis als Bestätigung für ein anhaltend solides Wirtschaftswachstum.

Am Abend könnte ein öffentlicher Auftritt von US-Notenbankpräsidentin Janet Yellen für Bewegung sorgen. Sie äussert sich zur Lage am amerikanischen Arbeitsmarkt. Ob sie ihrer Einschätzung von Mitte vergangener Woche etwas Wesentliches hinzuzufügen hat, ist jedoch fraglich. Vergangene Woche hatte die Zentralbank ihren Leitzins angehoben und für kommendes Jahr ein etwas höheres Straffungstempo signalisiert. Der Dollarkurs hatte daraufhin zu vielen Währungen deutlich zugelegt.

Zu anderen wichtigen Währungen legte die EZB die Referenzkurse für einen Euro auf 0,84140 (0,83890) GBP 122,19 (123,38) und JPY fest.

Die Feinunze Gold wurde in London am Nachmittag mit 1'136,25 (1'131,60) USD gefixt. Ein Kilogramm Gold kostete 34'440,00 (34'280,00) EUR.

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(AWP)