Devisen: Euro gibt nach

Der Euro hat nach den jüngsten Gewinnen am Montag wieder nachgegeben. Er litt unter neuen Hinweise auf eine weiter extrem lockere Geldpolitik der Europäischen Zentralbank (EZB). Im New Yorker Handel notierte die Gemeinschaftswährung zuletzt bei 1,1011 US-Dollar und damit nur wenig über ihrem Tagestief.
16.09.2019 21:34

Der Schweizer Franken bewegte sich im späten Handel wenig. Das Währungspaar EUR/CHF wurde am Montagabend bei 1,0921 gehandelt, für USD/CHF ergab das 0,9917.

Der griechische Notenbankpräsident Yannis Stournaras hatte mit Blick auf den anstehenden Wechsel an der EZB-Spitze eine Fortsetzung der geldpolitischen Ausrichtung in Aussicht gestellt. Die designierte EZB-Präsidentin Christine Lagarde werde am aktuellen Kurs festhalten, zeigte sich das Ratsmitglied Stournaras überzeugt. Und EZB-Chefvolkswirt Philip Lane sieht nach wie vor genügend Spielraum zur Fortsetzung der extrem lockeren Geldpolitik. Zuletzt hatte die EZB ein ganzes Bündel an Massnahmen zur Ankurbelung der Konjunktur beschlossen.

Dominierendes Thema an den Finanzmärkten war derweil ein massiver Angriff auf Ölanlagen in Saudi-Arabien, der die Ölpreise kräftig in die Höhe trieb.

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(AWP)