Devisen: Euro gibt nach - Zum Franken etwas im Plus

Der Kurs des Euro ist am Donnerstag gesunken. Nach Einschätzung von Experten wird der US-Dollar weiter durch überraschend starke Daten vom amerikanischen Arbeitsmarkt gestützt, was den Euro im Gegenzug belastet. Am Morgen wurde die Gemeinschaftswährung bei 1,1735 Dollar gehandelt und damit etwas tiefer als als Vorabend.
10.08.2017 08:12

Gegenüber dem Schweizer Franken legte der Euro über Nacht etwas zu. Die Gemeinschaftswährung kostet am frühen Donnerstag-Morgen 1,1334 nach 1,1326 CHF am Vorabend. Der US-Dollar verbuchte zum Franken ebenfalls Gewinne. Er geht am Morgen bei 0,9659 nach zuvor 0,9637 CHF um.

"Dem US-Dollar war in den letzten Tagen eine kleine Pause von seinem Abwertungstrend vergönnt", kommentierte Devisenexpertin Thu Lan Nguyen von der Commerzbank die Kursentwicklung. Auslöser hierfür sei gewesen, dass die Zahl der offenen Stellen in den USA auf ein Rekordhoch gestiegen war. Im weiteren Handelsverlauf richtet sich das Interesse der Anleger auf Aussagen des US-Notenbankers William Dudley, die am Nachmittag erwartet werden. Dudley ist der Präsident der regionalen Notenbank von New York und gilt im geldpolitischen Ausschuss der Fed als einflussreich.

Weiter kräftige Kursverluste gab es am Morgen beim Südkoreanischen Won. Im Konflikt zwischen Nordkorea und den USA haben beide Seiten ihre Kriegsrhetorik verschärft. Seit Mittwochmorgen hat der Won im Handel mit dem US-Dollar mittlerweile fast zwei Prozent an Wert verloren.

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(AWP)