Devisen: Euro im US-Handel weiter auf Talfahrt - Schwächer zum Franken

NEW YORK (awp international) - Die Talfahrt des Euro zum US-Dollar ist am Donnerstag im US-Handel weitergegangen. Erstmals klare Hinweise der US-Notenbankpräsidentin Janet Yellen über eine bald bevorstehende Leitzinsanhebung waren der Auslöser für den Anstieg der US-Währung. Zudem betonte Yellen, ihre Amtszeit an der Spitze der Fed bis zum Schluss ausüben zu wollen.
17.11.2016 21:02

Die Gemeinschaftswährung sank bei 1,06246 US-Dollar auf den tiefsten Stand seit Dezember 2015 und erholte sich zuletzt nur unwesentlich. Rund eine Stunde vor der Schlussglocke an der Wall Street wurde ein Euro für 1,0626 Dollar gehandelt. Die Europäische Zentralbank hatte den Referenzkurs auf 1,0717 (Mittwoch: 1,0702) Dollar festgesetzt. Der Dollar kostete damit 0,9331 (0,9344) Euro.

Auch zum Schweizer Franken gab die Gemeinschaft am Abend ab und notierte mit 1,0701 CHF (Nachmittag 1,0719) in der Gegend der Marke von 1,07. Der US-Dollar legte derweil auch zur Schweizer Währung etwas zu und kostete 1,0071 CHF (Nachmittag 1,0039).

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(AWP)