Devisen: Euro legt leicht zu - Wenig verändert zum Franken

Der Euro hat am Donnerstag etwas zugelegt. Am Vormittag kostete die Gemeinschaftswährung 1,1039 US-Dollar und damit etwas mehr als am Morgen. Am Dienstag war der Euro bis auf 1,0926 Dollar und damit auf den tiefsten Stand seit etwa zwei Jahren gefallen, er konnte sich seitdem aber etwas erholen.
05.09.2019 10:34

Auch zum Schweizer Franken hat der Euro zuletzt wieder an Boden gutgemacht. Aktuell kostet die Gemeinschaftswährung 1,0845 Franken, nach 1,0813 am Vorabend. Der Dollar kostete mit 0,9825 Franken ebenfalls wieder etwas mehr.

Gestützt wurde der Euro zuletzt durch die allgemein bessere Stimmung an den Finanzmärkten. Dazu trug auch bei, dass sich die USA und China wieder bemühen wollen, ihren Handelskonflikt zu entschärfen. Nach vorbereitenden Gesprächen ab Mitte September soll es Anfang Oktober bilaterale Gespräche in Washington geben. Der Handelsdisput gilt an den Märkten als grosses Konjunkturrisiko.

Das britische Pfund konnte seine jüngsten Gewinne verteidigen. Anleger sind wieder etwas optimistischer, weil die harte Brexit-Linie der Regierung auf Widerstand im Parlament stösst. Aktuell sieht es danach aus, als könnten Unter- und Oberhaus verhindern, dass Grossbritannien Ende Oktober ohne Austrittsabkommen aus der EU ausscheidet. Einen solchen ungeregelten Brexit wollte Premier Boris Johnson als Druckmittel für Verhandlungen mit der EU in der Hinterhand haben.

Kursgewinne für Schwedische Krone

Spürbar nach oben ging es für die schwedische Krone. Marktteilnehmer nannten als Grund, dass die schwedische Notenbank nach ihrer Zinssitzung an ihrer Absicht festhielt, ihren Leitzins bald etwas anzuheben. Allerdings deutete sie an, dass künftige Zinsanhebungen langsamer erfolgen könnten als bislang gedacht. Als Gründe wurden die niedrigen Zinsen in vielen anderen Ländern und trübere Konjunkturaussichten genannt./bgf/mis/pre/kw

(AWP)

 
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