Devisen: Euro legt zu Dollar leicht zu - zum Franken leicht tiefer

Der Euro hat am Montag zum US-Dollar etwas zugelegt. Nach dem Tageshoch am Nachmittag bei 1,1606 Dollar gab die Gemeinschaftswährung aber wieder etwas nach. Am frühen Abend steht der Kurs bei 1,1585 und damit immer noch etwa einen halben Cent höher als am frühen Morgen.
15.10.2018 17:28

Gegenüber dem Schweizer Franken gab der Euro derweil etwas nach und kostet am frühen Abend 1,1443 Franken. Der Dollar verlor ebenfalls gegenüber dem Franken und fiel unter 0,99 Franken. Nach einem deutlichen Rückgang zur Tagesmitte konnte der Greenback allerdings wieder etwas aufholen und notiert am frühen Abend auf 0,9877 Franken.

Der Wochenstart am Devisenmarkt war damit gekennzeichnet durch einen schwachen US-Dollar. Viele weitere Währungen konnten gegenüber der amerikanischen Währung zulegen. Auf Erholungskurs waren insbesondere einige Währungen grosser Schwellenländer wie die türkische Lira und der südafrikanische Rand. Diese Währungen hatten in den vergangenen Wochen teils stark nachgegeben und Sorgen um die finanzielle Stabilität der Länder ausgelöst.

Am Nachmittag konnte sich der amerikanische Dollar allerdings etwas erholen, obwohl Konjunkturdaten aus der weltgrössten Volkswirtschaft durchwachsen ausfielen. So blieben Umsatzzahlen aus dem Einzelhandel deutlich hinter den Erwartungen zurück. Dagegen hatte sich die Industriestimmung im Bundesstaat New York stärker aufgehellt als erwartet. Belastet wurde der US-Dollar jedoch durch die allgemein bessere Marktstimmung. Die Weltreservewährung Dollar war deshalb als Absicherung weniger stark gefragt.

Zu anderen wichtigen Währungen legte die EZB die Referenzkurse für einen Euro auf 0,88045 (0,87640) britische Pfund, 129,53 (129,99) japanische Yen und 1,1428 (1,1470) Schweizer Franken fest.

Der Preis für eine Feinunze Gold wurde am Nachmittag in London auf 1'229,95 (1'219,75) Dollar festgesetzt.

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(AWP)