Devisen: Euro legt zu - Franken fällt auf tiefsten Stand seit Anfang 2015

Der Kurs des Euro hat am Dienstag zugelegt und ist zeitweise über 1,20 US-Dollar gestiegen. Am späten Nachmittag wird die europäische Gemeinschaftswährung mit 1,1976 Dollar gehandelt, nachdem in der Spitze 1,2006 Dollar erreicht wurden. Im frühen Handel hatte der Euro noch bei rund 1,1960 Dollar notiert.
19.09.2017 17:24

Zum Schweizer Franken stieg der Euro am Dienstag zeitweise auf den höchsten Stand seit Anfang 2015. Der Euro wurde in der Spitze mit 1,1564 CHF gehandelt. Im frühen Handel hatte er noch unter 1,15 CHF notiert. Höher notiert hatte der Franken zuletzt am 15. Januar 2015 vor der Aufgabe des Euromindestkurses von 1,20.

Am späten Nachmittag wird der Euro für 1,1521 CHF gehandelt. Der US-Dollar geht derweil bei 0,9629 CHF um.

Der Euro profitiert weiter von der günstigen wirtschaftlichen Entwicklung in der Eurozone. So hat sich die Stimmung von Finanzanlegern im September überraschend deutlich verbessert. Die vom Zentrum für Europäische Wirtschaftsforschung (ZEW) erhobenen Konjunkturerwartungen für Deutschland machten damit den Rückgang im Vormonat fast wieder wett.

Daneben rücken geldpolitische Entscheidungen der US-Notenbank Fed immer stärker in den Fokus, die am Mittwoch auf der Agenda stehen. Es wird damit gerechnet, dass die amerikanischen Währungshüter den Startschuss zum Abbau der Notenbankbilanz geben werden. Spannender dürften Aussagen zu einer möglichen Zinserhöhung im Dezember sein.

Zu anderen wichtigen Währungen legte die EZB die Referenzkurse für einen Euro auf 0,88622 (0,88253) GBP und 133,44 (133,09) JPY fest. Die Feinunze Gold wurde in London am Nachmittag mit 1'309,60 (1'312,10) USD gefixt.

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(AWP)