Devisen: Euro legt zu US-Dollar zu - Pfund und Rand unter Druck

Der Euro hat am Montagnachmittag zu US-Dollar zugelegt. Zuletzt stand der Kurs bei 1,0667 USD nach 1,0655 USD um die Mittagszeit. Zum Franken rührte sich die europäische Gemeinschaftswährung per Saldo kaum von der Stelle, zuletzt wurde sie zu 1,0688 CHF. Zwischenzeitlich war der Kurs allerdings bis auf 1,0674 CHF abgerutscht. Das Währungspaar USD/CHF notierte zuletzt bei 1,0020 CHF nach 1,0032 am Mittag.
03.04.2017 17:02

Marktbeobachter sprachen von einem weitgehend ruhigen Handel zwischen Euro und Dollar. Robuste Konjunkturdaten aus dem Währungsraum konnten den Euro nicht nachhaltig beflügeln. Die Industriestimmung, gemessen an einer monatlichen Umfrage des Instituts Markit, stieg im März auf den höchsten Stand seit knapp sechs Jahren. Markit-Chefökonom Chris Williamson sprach von einer "Glückssträhne" für die Industrie des Euroraums. In den USA trübte sich die Industriestimmung dagegen ein, allerdings von hohem Niveau aus.

Unter Druck standen zum Wochenstart das britische Pfund und der südafrikanische Rand. In Grossbritannien enttäuschte die Industriestimmung, sie trübte sich das dritte Mal in Folge ein. Der südafrikanische Rand wurde durch Marktgerüchte über eine bevorstehende Abstufung durch eine grosse Ratingagentur belastet. Hintergrund ist die Entlassung des international angesehenen Finanzministers Pravin Gordhan durch Präsident Jacob Zuma in der vergangenen Woche.

Zu anderen wichtigen Währungen legte die EZB die Referenzkurse für einen Euro auf 0,85260 (0,85553) britische Pfund, 118,64 (119,55) japanische Yen und 1,0682 (1,0696) Schweizer Franken fest.

Die Feinunze Gold wurde in London am Nachmittag mit 1247,25 (1244,85) Dollar gefixt. Ein Kilogramm Gold kostete 37 663,00 (37 575,00) Euro.

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(AWP)