Devisen: Euro leicht gefallen - Auch zum Franken schwächer

Der Euro ist am Dienstag leicht gefallen. Am späten Nachmittag kostete die Gemeinschaftswährung 1,0900 US-Dollar. Am Morgen hatte er noch knapp über der Marke von 1,09 Dollar notiert.
02.05.2017 17:03

Auch gegenüber dem Schweizer Franken sank der Euro nach dem Mittag ab. Er verlor knapp einen drittel Rappen und geht am späten Dienstag-Nachmittag bei 1,0832 CHF um. Der US-Dollar zeigte sich zum Franken ebenfalls schwächer. Am späten Nachmittag kostet der Dollar 0,9938 CHF.

Robuste Konjunkturdaten aus der Eurozone haben dem Euro keinen Schub verliehen. Die Stimmung in den Industrieunternehmen des Euroraums hat im April den höchsten Stand seit sechs Jahren erreicht. Allerdings verfehlten die endgültigen Daten den Wert der ersten Erhebung leicht. Verbessert haben sich auch die Indikatoren für Italien und Spanien. In beiden Ländern findet keine Erstschätzung statt. In den USA wurden keine marktbewegenden Daten veröffentlicht.

Der Devisenmarkt wartet jetzt auf die geldpolitischen Entscheidungen der US-Notenbank Fed, die am Mittwochabend veröffentlicht werden. Volkswirte erwarten hier einhellig keine Änderung des Leitzinses. Es geht nach Einschätzung von Beobachtern lediglich darum, ob die Fed eine Anhebung bereits im Juni andeutet oder nicht.

Das britische Pfund konnte dagegen von positiven Wachstumszahlen profitieren. Für das Königreich meldete Markit eine deutliche Aufhellung der Industriestimmung. Markit-Ökonom Rob Dobson sprach von einem soliden Start ins zweite Quartal. Das Pfund legte zum Dollar moderat zu.

Zu anderen wichtigen Währungen legte die EZB die Referenzkurse für einen Euro auf 0,84520 (0,84473) GBP und 122,55 (121,76) JPY fest.

Die Feinunze Gold wurde in London am Nachmittag mit 1255,45 (1266,45) Dollar gefixt. Ein Kilogramm Gold kostete 37 053,00 (37 383,00) Euro.

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(AWP)