Devisen: Euro leidet unter breiter Dollar-Stärke

Der Euro ist am Mittwoch im US-Handel unter Druck geblieben. Wie viele andere Währungen gab auch der Euro gegenüber dem amerikanischen Dollar nach. Zuletzt kostete die Gemeinschaftswährung 1,0947 Dollar. Die Europäische Zentralbank hatte den Referenzkurs auf 1,0982 (Dienstag: 1,1003) Dollar festgesetzt. Der Dollar hatte damit 0,9106 (0,9088) Euro gekostet.
25.09.2019 21:30

Auch gegenüber dem Schweizer Franken schwächte sich der Euro am Mittwoch zunächst ab, fing sich dann aber wieder. Am Abend kostete die Gemeinschaftswährung 1,0856 Franken und damit wieder gleich viel wie am Morgen. Der US-Dollar legte dagegen zum Franken auf 0,9918 Franken zu nach 0,9892 Franken am Nachmittag und 0,9871 Franken am Morgen.

Am Markt wurde die breite Dollar-Stärke mit einer erhöhten Verunsicherung der Anleger begründet. Der Dollar als faktische Weltleitwährung stand aus diesem Grund hoch im Kurs. Sorgenfalten löste vor allem das Bestreben der Demokraten aus, US-Präsident Donald Trump einem Amtsenthebungsverfahren zu unterwerfen. Hintergrund ist der Vorwurf, dass Trump den ukrainischen Präsidenten Wolodymyr Selenskyj zu Untersuchungen gedrängt haben soll, die gegen den demokratischen Präsidentschaftsbewerber Joe Biden verwendet werden könnten.

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(AWP)