Devisen: Euro leidet unter schwachen Konjunkturdaten

Der Euro hat am Freitag unter schwachen Konjunkturdaten aus dem Währungsraum gelitten. Im New Yorker Handel kostete er zuletzt 1,1308 US-Dollar und zeigte sich damit immerhin etwas erholt von seinem Tagestief knapp über 1,1270 Dollar.
14.12.2018 21:36

Gegenüber dem Franken hat sich der Euro von den Tagestiefstwerten bis am Abend abgesetzt. Aktuell kostet er 1,1280 Franken nachdem der Kurs am Nachmittag bis auf die Schwelle von 1,1240 Franken abgeglitten war. Der Dollar liegt derzeit bei 0,9976 Franken und rückt damit zurück in Richtung der Paritätsschwelle vor.

Vor allem enttäuschende Daten zur Unternehmensstimmung lasteten auf dem Euro. So fiel der vom Forschungsinstitut Markit erhobene Einkaufsmanagerindex für die Eurozone im Dezember auf den tiefsten Stand seit rund vier Jahren.

In den beiden grössten Volkswirtschaften der Eurozone, Deutschland und Frankreich, trübten sich die Indikatoren durchweg ein. In Frankreich fielen sie sogar unter die Grenze von 50 Punkten, die Wachstum von Schrumpfung trennt - als Grund führte Markit auch die Proteste der "Gelbwesten" an.

Die Feinunze Gold kostete zuletzt 1238 Dollar. Das waren knapp vier Dollar weniger als am Vortag.

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(AWP)