Devisen: Euro nach Berg- und Talfahrt unter Druck

Beim Euro hat am Mittwoch nach einer Berg- und Talfahrt zuletzt eine negative Tendenz überwogen. Mit 1,1675 US-Dollar notierte die Gemeinschaftswährung im New Yorker Handel noch deutlich unter ihrem Niveau aus dem späten europäischen Nachmittagsgeschäft - zuvor war sie zeitweise bis auf 1,1758 Dollar geklettert. Die Europäische Zentralbank (EZB) hatte den Referenzkurs auf 1,1735 Dollar festgesetzt, der Dollar hatte damit 0,8522 Euro gekostet.
11.07.2018 21:18

Der Franken bewegt sich am Abend zu den beiden Leitwährungen uneinheitlich. Während sich der Euro gegenüber dem Nachmittag auf 1,1626 von 1,1640 Franken etwas verbilligt hat, hat der US-Dollar auf 0,9959 von 0,9930 klar angezogen.

Zunächst stützte die weltpolitische Unsicherheit durch die Verschärfung des amerikanisch-chinesischen Handelsstreits den Dollar gegenüber dem Euro - dieser litt zudem unter der harschen Kritik von US-Präsident Donald Trump an Deutschland auf dem Nato-Gipfel.

Die zwischenzeitliche Erholung verdankte die Gemeinschaftswährung dann Medienberichten, denen zufolge es in der EZB unterschiedliche Meinungen bezüglich des Zeitpunktes für eine erste Leitzinsanhebung gibt. Diesen zufolge wollen einige EZB-Ratsmitglieder bereits im Juli 2019 erstmals die Zinsen anheben - und damit früher als bisher von EZB-Präsident Mario Draghi signalisiert.

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(AWP)