Devisen: Euro nach Jamaika-Aus unter Druck

Der Euro hat am Montag nach dem Aus der Jamaika-Sondierungsgespräche für eine neue Regierung in Deutschland unter Druck gestanden. Am Morgen kostet die Gemeinschaftswährung 1,1738 US-Dollar und damit rund einen halben Cent weniger als vor Bekanntwerden des Gesprächsabbruchs durch die FDP.
20.11.2017 07:37

Ein ähnliches Bild zeigt sich zum Franken. Der Euro geht zu 1,1608 CHF nach 1,1660 am Freitagabend um, nachdem er kurzzeitig die Marke von 1,16 unterschritten hatte. Der US-Dollar kostet derweil wenig verändert 0,9888 CHF

Am späten Sonntagabend hatte sich die FDP aus den Sondierungsgesprächen mit Union und Grünen verabschiedet. Die wochenlangen Bemühungen um eine konservativ-linksliberale Koalition scheinen damit gescheitert zu sein. Die politischen Verhältnisse in dem wichtigsten Wirtschaftsland der Eurozone sind somit unübersichtlich geworden. Sowohl Deutschland als auch der Euroraum waren zuletzt aber robust gewachsen, was den Euro beflügelt hatte.

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(AWP)