Devisen: Euro profitiert nicht von robusten Daten - EUR/CHF bleibt über 1,09

Der Euro hat am Dienstag nicht von robusten Stimmungsindikatoren profitieren können. Im Mittagshandel kostete die Gemeinschaftswährung 1,1235 US-Dollar und damit in etwa so viel wie am Morgen. Zum Franken gab der Euro derweil leicht nach, blieb aber oberhalb der Marke von 1,09.
23.05.2017 13:57

Ein Euro kostet am Mittag 1,0919 nach 1,0939 CHF am Morgen. Aus charttechnischer Perspektive trübe sich die Lage etwas ein, heisst es in einem Devisenkommentar von Helaba. Nächste Unterstützung sehen die Experten bei 1,0890 CHF, ab dann sei der Weg bis 1,08 offen. Derweil gab auch der US-Dollar zum Franken etwas nach und kostet am Dienstagmittag 0,9719 CHF nach 0,9740 CHF am Morgen.

Neue Wirtschaftsumfragen deuten unterdessen auf ein anhaltend robustes Wachstum in Deutschland und dem Euroraum hin. Das Ifo-Geschäftsklima für die deutsche Wirtschaft stieg im Mai auf den höchsten Stand seit der deutschen Wiedervereinigung, der Einkaufsmanagerindex für die Eurozone hielt sich auf dem höchsten Stand seit sechs Jahren. Die Umfrageergebnisse signalisierten ein stärkeres Wachstum, kommentierte das britische Analysehaus Capital Economics.

In den USA werden im Nachmittagshandel Konjunkturdaten vom Häusermarkt veröffentlicht. Daneben stehen die amerikanischen Pendants zu den europäischen Einkaufsmanagerindizes an. Verglichen mit dem US-Einkaufsmanagerindex ISM ist die Marktrelevanz der vom Institut IHS Markit veröffentlichten Zahlen geringer.

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(AWP)