Devisen: Euro stabil zu Dollar und Franken

Der Euro hat sich am Donnerstag vor dem wichtigen Treffen führender Notenbanker in den USA nach zwischenzeitlichen Verlusten zum US-Dollar wieder erholt. Mit 1,1802 USD kostet die Gemeinschaftswährung damit am frühen Abend nur noch knapp weniger als am Vorabend.
24.08.2017 17:24

Auch zum Schweizer Franken hat sich der Euro nach Verlusten bis am späteren Nachmittag wieder etwas erholt und notiert mit 0,9647 CHF ebenfalls nur leicht unter dem Niveau vom Mittwochabend. Der Dollar-Franken-Kurs weist eine ähnlichen Bewegung auf und steht bei 0,9647 CHF auch nur knapp tiefer als am Vorabend.

Zur Wochenmitte hatten Aussagen von Donald Trump den Dollarkurs belastet und dem Euro im Gegenzug Auftrieb verliehen. Der US-Präsident hatte mit einem Stillstand der öffentlichen Verwaltung in den Vereinigten Staaten gedroht, wenn im Staatshaushalt kein Geld für den Bau einer Mauer zu Mexiko bereitgestellt werde.

Am Devisenmarkt richtet sich das Interesse der Anleger zunehmend auf ein Treffen führender Währungshüter in den USA. Im Rahmen einer mehrtägigen Veranstaltung im amerikanischen Jackson Hole stehen am Freitag Reden der US-Notenbankvorsitzenden Janet Yellen und von EZB-Präsident Mario Draghi auf dem Programm. Die meisten Experten rechnen zwar nicht mit wichtigen Aussagen zur künftigen Geldpolitik in den USA oder der Eurozone. Am Markt gibt es aber dennoch die Hoffnung, dass Draghi Hinweise auf den Ausstieg aus dem milliardenschweren Kaufprogramm von Anleihen durch die EZB liefern könnte.

Zu anderen wichtigen Währungen legte die EZB die Referenzkurse für einen Euro auf 0,92000 (0,92133) GBP und 129,06 (128,71) JPY fest.

Die Feinunze Gold wurde in London am Nachmittag mit 1'289,00 (1'286,65) USD gefixt.

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(AWP)