Devisen: Euro steigt über 1,13 US-Dollar - Franken kaum verändert

FRANKFURT (awp international) - Der Euro ist am Donnerstag über 1,13 US-Dollar gestiegen und erreichte bei 1,1355 Dollar den höchsten Stand seit vergangenem Oktober. Erneut haben starke Kursverluste an den Aktienmärkten die Anleger in sichere Anlagehäfen getrieben und hierzu zählt derzeit auch der Euro. Bis zum Mittag fiel die Gemeinschaftswährung wieder ein Stück weit zurück und stand zuletzt bei 1,1314 Dollar. Zum Franken bewegte sich der Euro derweil kaum und kostete mit 1,0978 ähnlich viel wie die 1,0973 CHF aus dem frühen Handel.
11.02.2016 12:48

Solange der Kursverlauf nicht über 1,1035 CHF gehe, bleibe das Währungspaar in einer leichten Abwärtsbewegung, so die ZKB. Unter 1,0950 würde sich diese Tendenz verstärken.

Der Dollar schwächelt derweil auch zum Franken und fiel auf 0,9704 nach zuvor 0,9722 CHF zurück. Damit kostet er so wenig wie zuletzt im Oktober 2015. Nun rücke die wichtige Marke bei 0,9690 CHF in den Fokus, schreibt die ZKB aus technischer Sicht.

Im Tagesverlauf stehen nur wenige Konjunkturdaten an, die am Devisenmarkt für Bewegung sorgen könnten. In den USA werden lediglich die wöchentlichen Zahlen vom Arbeitsmarkt veröffentlicht. Sie dürften den robusten Zustand des Arbeitsmarkts bestätigen.

Am Nachmittag wird sich US-Notenbankchefin Janet Yellen erneut einem Kongressausschuss stellen. Wesentlich neue Informationen erwarten Analysten nicht, weil Yellen dem Parlament bereits am Mittwoch Rede und Antwort stand.

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(AWP)