Devisen: Euro verliert leicht - Zum Franken dagegen etwas im Plus

Der Euro hat am Mittwoch leicht nachgegeben. Am späten Nachmittag kostete die Gemeinschaftswährung 1,0666 US-Dollar und damit etwas weniger als am Morgen. Belastung kam von Seiten des Dollar, der zu vielen Währungen zulegte. Auch zum Franken avancierte die US-Währung: USD/CHF notierte am Abend bei 1,0041 nach 1,0021 am Morgen. Dies ergibt für EUR/CHF einen leichten Anstieg auf 1,0710 von 1,0697 am Morgen.
05.04.2017 17:04

Unter Druck geriet der Euro am Nachmittag durch amerikanische Konjunkturdaten. Die monatlichen Arbeitsmarktzahlen des privaten Dienstleisters ADP ergaben einen abermals deutlichen Beschäftigungsaufbau in der Privatwirtschaft der USA. Die Daten gelten als Indikator für den am Freitag anstehenden monatlichen Arbeitsmarktbericht der Regierung. Der Dollar legte nach den ADP-Zahlen zu.

Im Euroraum fielen Stimmungsdaten aus den Unternehmen zwar etwas schwächer aus als erwartet. Allerdings deuteten die Einkaufsmanagerindizes, die sich aus einer Unternehmensumfrage ergeben, auf ein anhaltend robustes Wirtschaftswachstum hin.

In Grossbritannien stieg der Einkaufsmanagerindex für die Dienstleister, was für Erleichterung sorgte. Vor wenigen Tagen hatte der Industrieindex zum wiederholten Male nachgegeben, was Konjunktursorgen hervorrief. Anleger reagierten am Mittwoch um so erleichterter auf den Anstieg der Kennzahl aus dem Servicesektor. Das britische Pfund stieg. Den Referenzkurs legte die EZB auf 0,85510 (0,85623) Pfund fest. Zu anderen wichtigen Währungen legte sie die Referenzkurse für einen Euro auf 118,49 (117,55) JPY fest.

Die Feinunze Gold wurde in London am Nachmittag mit 1245,80 (1257,65) Dollar gefixt. Ein Kilogramm Gold kostete 37 791,00 (37 663,00) Euro.

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(AWP)