Devisen: Euro verliert in New York an Rückenwind - EUR/CHF knapp über 1,15

Der Euro hat am Donnerstag im New Yorker Handel an Rückenwind verloren. Nachdem er sich zeitweise wieder der Marke von 1,19 Dollar näherte, über der er am Vortag den höchsten Stand seit zweieinhalb Jahren erreicht hatte, kam er zuletzt wieder auf 1,1863 US-Dollar zurück. Die Europäische Zentralbank (EZB) hatte den Referenzkurs auf 1,1860 (Mittwoch: 1,1829) Dollar festgesetzt.
03.08.2017 21:24

Der Franken blieb zum Euro derweil knapp über der 1,15er-Grenze. Am späten Abend notierte das Währungspaar EUR/CHF bei 1,1503 nach 1,1500 am Morgen. USD/CHF blieb den ganzen Tag im Bereich von 0,97 und notierte am späten Abend mit 0,9696 nur knapp darunter.

Während der US-Dollar seit Tagen unter dem Politchaos im Weissen Haus und eher schwachen Wirtschaftsdaten aus den USA leidet, wird der Euro im Gegenzug von einem Gemisch aus soliden Konjunkturdaten aus Europa gestützt. Am Donnerstag setzte sich dieser Trend fort: Im Euroraum hatte sich die Unternehmensstimmung zwar eingetrübt, allerdings wesentlich schwächer als im US-Dienstleistungsbereich. Mit Spannung wird nun auf den US-Arbeitsmarktbericht am Freitag gewartet.

Am Devisenmarkt standen am Donnerstag andere Währungen stärker im Fokus. Das britische Pfund geriet unter Druck, nachdem die Bank of England nichts an ihrer lockeren geldpolitischen Ausrichtung änderte und die britischen Wachstumsaussichten wegen des Brexits als ungünstiger bezeichnete. Auftrieb erhielt dagegen die tschechische Krone, nachdem die tschechische Notenbank als erste Zentralbank in Europa ihren Leitzins leicht anhob.

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(AWP)