Devisen: Euro zum Dollar tiefer - höher zum Franken

NEW YORK (awp international) - Der Eurokurs hat mit einem deutlichen Minus auf Äusserungen des Vizechefs der US-Notenbank (Fed) reagiert. Im US-Handel sank der Kurs der Gemeinschaftswährung am Freitag bis auf 1,1180 US-Dollar und stand zuletzt genau auf 1,12. Das war der tiefste Stand seit über einer Woche. Im europäischen Nachmittagsgeschäft war der Eurokurs nach einer Rede der US-Notenbank-Präsidentin Janet Yellen bis auf 1,1340 Dollar gestiegen.
26.08.2016 21:49

Gegenüber dem Franken legte der Euro am Abend merklich zu und stieg auf zuletzt 1,0945 CHF nach 1,0925 am Nachmittag. Noch deutlicher war das Plus beim US-Dollar zum Franken der auf aktuell 0,9781 CHF nach 0,9688 am Nachmittag ansprang.

Stanley Fischer hatte angedeutet, dass die Fed in diesem Jahr nicht nur einmal, sondern gleich zweimal ihren Leitzins anheben könnte. Yellen hatte zuvor auf der renommierten Notenbankkonferenz im amerikanischen Jackson Hole gesagt, die Argumente für eine Zinsanhebung seien in den vergangenen Monaten stärker geworden, ohne jedoch einen Zeitpunkt für eine mögliche Zinsstraffung zu nennen. Seit der Zinswende im Dezember 2015 hatte die Fed den Leitzins unverändert in der Spanne zwischen 0,25 und 0,50 Prozent gelassen.

Die Europäische Zentralbank (EZB) hatte den Referenzkurs zuvor auf 1,1290 (Donnerstag: 1,1290) Dollar festgesetzt. Der Dollar kostete damit 0,8857 (0,8857) Euro.

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(AWP)