Devisen: Eurokurs bleibt moderat im Minus

Belastet von robusten US-Konjunkturdaten hat der Kurs des Euro am Donnerstag auch im US-Handel etwas unter Druck gestanden. Zuletzt wurde die europäische Gemeinschaftswährung bei 1,1837 US-Dollar gehandelt. Im frühen europäischen Geschäft war der Euro noch bis auf 1,1880 Dollar gestiegen. Die Europäische Zentralbank (EZB) hatte den Referenzkurs auf 1,1856 (Mittwoch: 1,1830) US-Dollar festgesetzt.
12.10.2017 21:05

Der Franken entwickelte sich zum US-Dollar per Salo ähnlich wie der Euro, USD/CHF stieg entsprechend am späten Abend auf 0,9756 von 0,9723 am Morgen. EUR/CHF notierte bei 1,1545 nach 1,1544 am Morgen.

Konjunkturdaten aus den USA stützten den Dollarkurs. So hatte sich der Anstieg der Erzeugerpreise im September verstärkt. Am Freitag werden die Zahlen zu den allgemeinen Verbraucherpreisen veröffentlicht. Tendenziell steigende Preise könnten die US-Notenbank in ihrer Absicht bestärken, ihren Leitzins im Dezember erneut anzuheben. Zudem waren in den USA die Erstanträge auf Arbeitslosenhilfe in der vergangenen Woche stärker als erwartet gefallen.

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(AWP)