Devisen: Eurokurs bleibt unter 1,13 US-Dollar in New York

NEW YORK (awp international) - Der Eurokurs hat am Freitag seine Kraft verloren. Die Gemeinschaftswährung blieb im amerikanischen Handel unter der Marke von 1,13 US-Dollar bei zuletzt 1,1270 Dollar. Der Eurokurs war am Mittwoch nach der Zinsentscheidung in den USA kräftig angesprungen. Vor einer Woche hatte er über 1 Cent tiefer gelegen.
18.03.2016 20:40

Zum Schweizer Franken liegt der Euro bei 1,0931, damit hat er sich im Tagesverlauf kaum bewegt. Der US-Dollar hat derweil mit 0,9702 wieder die Schwelle von 97 Rappen erklommen.

Das zum dritten Mal in Folge eingetrübte Michigan-Konsumklima blieb ohne starke Wirkung. Auch eine Rede von James Bullard, Chef der regionalen Fed von St. Louis, bewegte den Devisenmarkt kaum. Er drängte auf eine Normalisierung der Leitzinsen in den USA. Zuvor hatten Aussagen von EZB-Chefvolkswirt Peter Praet den Eurokurs geschwächt. Praet betonte in einem Zeitungsinterview, dass die Grenzen der Geldpolitik noch nicht erreicht seien.

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(AWP)