Devisen: Eurokurs bröckelt im US-Handel wieder ab

Der Kurs des Euro hat am Freitag im US-Handel seinen Vorsprung aus dem späten europäischen Geschäft wieder abgegeben. Zuletzt wurde die Gemeinschaftswährung bei 1,0764 US-Dollar gehandelt. Nach Bekanntgabe der US-Arbeitsmarktdaten war der Euro bis auf 1,0797 Dollar gestiegen. Die Europäische Zentralbank (EZB) hatte den Referenzkurs auf 1,0741 (Donnerstag: 1,0808) Dollar festgesetzt. Der Dollar hatte damit 0,9310 (0,9252) Euro gekostet.
03.02.2017 21:12

Gegenüber dem Franken hat der Dollar am Abend wieder etwas angezogen. Er wird derzeit zu 0,9934 CHF gehandelt, nach 0,9909 am Nachmittag. Der Euro ist bei 1,0700 CHF praktisch stabil.

Die Beschäftigungsentwicklung in den USA hatte im Januar zwar über den Erwartungen gelegen. Die Lohnentwicklung enttäuschte jedoch. "Der nur moderate Anstieg der Stundenlöhne dürften aber für ein weiteres Abwarten der US-Notenbank auf der kommenden Sitzung im März sprechen", kommentierte Volkswirt Bernd Krampen von der NordLB. Die Notenbank sollte zwar an ihrem Ziel einer Normalisierung der Zinspolitik festhalten. Sie werde jedoch die Zinsen bis Juni nicht anheben, glaubt der Ökonom. Höhere Leitzinsen stützen tendenziell eine Währung.

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(AWP)