Devisen: Eurokurs gibt zu US-Dollar leicht nach - Franken legt zu

FRANKFURT (awp international) - Der Eurokurs hat am Donnerstag zum US-Dollar leicht nachgegeben. Am späten Nachmittag kostete die Gemeinschaftswährung 1,1177 US-Dollar und damit etwas weniger als im frühen Handel. Die Europäische Zentralbank (EZB) hatte den Referenzkurs zuvor auf 1,1153 (Mittwoch: 1,1184) Dollar festgelegt. Der Dollar kostete damit 0,8966 (0,8941) Euro.
11.08.2016 17:07

Dagegen zeigt sich der Schweizer Franken am Donnerstag zu den wichtigsten Währungen fester. Der Euro hat sich mit 1,0859 CHF (Mittag 1,0861) klar unter der am Vorabend preisgegebenen Marke von 1,09 CHF etabliert. Verbilligt hat sich zum Franken auch der US-Dollar, der am späten Nachmittag noch bei 0,9716 CHF (Mittag 0,9741) notiert.

Deutliche Gewinne verbuchte zudem der neuseeländische Dollar. Zum amerikanischen Dollar stieg der "Kiwi", wie die Währung Neuseelands auch genannt wird, um 0,7 Prozent. Das war der mit Abstand höchste Tagesgewinn unter den grösseren Währungen. Kurios: Der "Kiwi" legte zu, obwohl die neuseeländische Notenbank ihren Leitzins senkte und zusätzliche Lockerungen in Aussicht stellte. Normalerweise werden Währungen durch geringere Zinsen geschwächt. Analysten begründeten die ungewöhnliche Kursreaktion damit, dass einige Marktteilnehmer auf eine noch stärkere Zinssenkung spekuliert hätten.

Zu anderen wichtigen Währungen legte die EZB die Referenzkurse für einen Euro auf 0,86038 (0,85541) britische Pfund , 113,05 (113,09) japanische Yen und 1,0859 (1,0923) Schweizer Franken fest. Die Feinunze Gold wurde in London am Nachmittag mit 1355,00 (1347,70) Dollar gefixt. Ein Kilogramm Gold kostete 38 100,00 (38 190,00) Euro.

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(AWP)