Devisen: Eurokurs gibt zwischenzeitliche Gewinn wieder ab

Der Kurs des Euro hat am Freitag zwischenzeitliche Gewinne wieder abgegeben. Am späten Nachmittag wurde die Gemeinschaftswährung bei 1,0586 US-Dollar gehandelt. In der Mittagszeit war er noch zeitweise bis auf 1,0618 Dollar gestiegen. Die Europäische Zentralbank (EZB) hatte den Referenzkurs auf 1,0609 (Donnerstag: 1,0573) US-Dollar festgesetzt. Der Dollar kostete damit 0,9426 (0,9458) Euro.
24.02.2017 17:02

Zum Franken hat der US-Dollar am Nachmittag wieder leicht zugelegt. Derzeit wird er zu 1,0064 CHF gehandelt, nach 1,0053 am Mittag. Der Euro hat sich dagegen auf 1,0639 von 1,0651 CHF abgeschwächt.

Robust Unternehmensdaten aus Italien stützten den Eurokurs vorübergehend. Die Stimmung in den italienischen Unternehmen war im Februar auf den höchsten Wert seit neun Jahren gestiegen. Eingetrübt hatte sich dagegen im Februar die italienische Verbraucherstimmung. Ansonsten sprachen Händler von einem insgesamt impulsarmen Handel.

Dominiert wird das Geschehen weiter durch die anstehenden Präsidentschaftswahlen in Frankreich. An den vergangenen Tagen hatte der proeuropäische Kandidat Emmanuel Macron bei Umfragen seinen Vorsprung gegenüber der Kandidatin des Front National, Marine Le Pen, für den zweiten Wahlgang ausgeweitet. Diese will, dass Frankreich die Eurozone verlässt.

Zu anderen wichtigen Währungen legte die EZB die Referenzkurse für einen Euro auf 0,84503 (0,84628) britische Pfund, 119,04 (119,30) japanische Yen und 1,0649 (1,0663) Schweizer Franken fest.

Die Feinunze Gold wurde in London am Nachmittag mit 1253,65 (1247,90) Dollar gefixt. Ein Kilogramm Gold kostete 38 420,00 (37 992,00) Euro./jsl/he

(AWP)