Devisen: Eurokurs im späteren US-Handel weiter unter Druck

Der Kurs des Euro ist am Mittwoch im US-Handel weiter unter Druck geblieben. Nachdem er seinem Höhenflug am Vortag Tribut gezollt hatte und an diesem Nachmittag bis auf 1,1510 US-Dollar gefallen war, wurde er rund eine Stunde vor der Schlussglocke an der Wall Street mit 1,1517 Dollar bewertet. Die Europäische Zentralbank (EZB) hatte den Referenzkurs zuvor auf 1,1533 (Dienstag: 1,1555) Dollar festgesetzt.
19.07.2017 21:04

Gegenüber dem Franken blieb der Euro auch etwas unter Druck, erholte sich mit 1,1003 aber wieder knapp über die Marke von 1,10. USD/CHF bewegte sich kaum und notierte am späten Abend bei 0,9555 nach 0,9559 am Morgen.

Am Dienstag hatte die Gemeinschaftswährung mit 1,1583 Dollar den höchsten Stand seit Mai 2016 erreicht. Das politische Chaos in den USA rund um die Gesundheitsreform von US-Präsident Donald Trump hatten den Dollar auf breiter Front belastet. Zudem beflügelten Erwartungen, dass die EZB an diesem Donnerstag weitere Hinweise auf eine geldpolitische Wende liefern könnte, den Eurokurs.

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(AWP)