Devisen: Eurokurs kann sich im US-Handel nicht über 1,12 Dollar halten

Der Eurokurs ist am Dienstag im US-Handel nach seinem Sprung über die Marke von 1,12 Dollar wieder etwas abgebröckelt. Rund eine Stunde vor der Schlussglocke an der Wall Street kostete ein Euro 1,1188 US-Dollar.
30.05.2017 21:07

Zum Schweizer Franken blieb der Euro über der Marke von 1,09 CHF und kostete am späten Abend wenig verändert 1,0902 CHF. Der Dollar-Franken-Kurs sank derweil leicht auf 0,9743 von 0,9750 CHF am frühen Abend.

Zunächst hatte die Gemeinschaftswährung nach guten Konjunkturdaten aus Frankreich zugelegt und später von enttäuschenden Wirtschaftsdaten aus den USA profitiert. Eine halbe Stunde nach dem US-Börsenstart war sie letztlich bis auf 1,1205 Dollar geklettert. Im europäischen Frühhandel hatte der Euro noch fast einen Cent tiefer notiert. Die Europäische Zentralbank hatte den Referenzkurs auf 1,1173 (Montag: 1,1188) Dollar festgesetzt.

In Frankreich hatte sich das Bruttoinlandsprodukt im ersten Quartal mit einem Zuwachs um 0,4 Prozent etwas stärker entwickelt als bisher gedacht. Ausserdem hatte sich im Mai die Stimmung der französischen Verbraucher aufgehellt und war laut der Statistikbehörde Insee auf das beste Niveau seit fast zehn Jahren geklettert. Später kam weiterer Rückenwind für den Eurokurs aus den USA. In der weltgrössten Volkswirtschaft hatte sich im Mai die vom Conference Board ermittelte Konsumlaune überraschend schwach gezeigt.

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(AWP)