Devisen: Eurokurs kommt auch im New Yorker Handel kaum vom Fleck

NEW YORK (awp international) - Der Eurokurs hat sich am Montag nur wenig bewegt. Im New Yorker Handel kostete die Gemeinschaftswährung mit 1,1087 US-Dollar ähnlich viel wie im europäischen Nachmittagsgeschäft.
08.08.2016 21:25

Zum Schweizer Franken kostet ein Euro am späten Montagabend 1,0893 CHF nach 1,0891 CHF am Nachmittag. Damit liege ein Test der Marke von 1,0895 in der Luft und dann wäre der nächste Widerstand bei 1,0940, hiess es am Montag im devisentechnischen Kommentar der ZKB. Mit einer Abschwächung bis 1,0790 CHF müsse erst bei einem Unterschreiten von 1,0830 gerechnet werden. Der US-Dollar notiert derweil bei 0,9825 CHF nach 0,9837 CHF am Nachmittag und 0,9819 zur Mittagszeit.

Am Freitag hatte ein überraschend guter US-Arbeitsmarktbericht der amerikanischen Währung gegenüber dem Euro Auftrieb gegeben. Doch zum Wochenauftakt fehlten am Devisenmarkt die Impulse: Weder etwas stärker als erwartet ausgefallene Produktionsdaten im Verarbeitenden Gewerbe in Deutschland noch ein positiver Stimmungsindikator für den Euroraum gaben dem Euro eine Richtung vor.

Derweil gehen die Einschätzungen zur weiteren Kursentwicklung des Dollar auseinander: Die Experten der US-Investmentbank Goldman Sachs raten zum Kauf des Greenback, weil der Markt ihrer Meinung nach die Wahrscheinlichkeit steigender US-Zinsen noch in diesem Jahr unterschätzt. Dagegen heisst es bei Morgan Stanley, dass der Beschäftigungszuwachs im Juli für steigende Inflationserwartungen - und damit eine Straffung der Geldpolitik durch die Notenbank Fed - nicht ausreiche.

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(AWP)