Devisen: Eurokurs legt etwas zu - Warten auf die US-Notenbank

Der Eurokurs hat am Donnerstag zum Dollar und Franken etwas zugelegt. Am Nachmittag kostete die Gemeinschaftswährung 1,1436 Dollar. Er lag damit etwas höher als noch am Mittag, als er nur knapp über der Marke von 1,14 Dollar notierte.
08.11.2018 17:01

Gegenüber dem Franken zog der Euro auf 1,1465 Franken an, von 1,1447 am Mittag. Der Dollar/Franken-Wechselkurs blieb indes stabil, er notierte bei 1,0031 Franken.

Nur vorübergehend belastet wurde der Euro durch neue Wachstumsprognosen der EU-Kommission. Die EU geht in ihrem Herbstgutachten von einem etwas schwächeren Wachstum im Euroraum in den kommenden Jahren aus. Sie nannte zahlreiche Wachstumsrisiken, darunter die Gefahr steigender Staatsschulden in einigen Euroländern. Kritisiert wurde Italiens Haushaltspolitik, die laut Kommission zu steigenden Budgetdefiziten führe und dem Ziele einer Verringerung der Schuldenquote entgegenstehe.

Die Finanzmärkte warten auf die Entscheidungen der US-Notenbank Federal Reserve. Es wird erwartet, dass die Geldpolitiker ihren Leitzins nicht antasten. Die nächste Leitzinsanhebung wird erst im Dezember erwartet. Aussagen der Notenbank zur künftigen Geldpolitik und der wirtschaftlichen Lage könnten aber den Devisenmarkt bewegen. US-Präsident Donald Trump hatte die Fed wegen ihren Zinserhöhungen heftig kritisiert.

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(AWP)