Devisen: Eurokurs leidet unter starken US-Inflationsdaten

NEW YORK (awp international) - Der Eurokurs hat am Freitag deutlich unter starken Inflationsdaten aus den USA gelitten. Im New Yorker Handel sank die Gemeinschaftswährung auf zuletzt 1,1157 USD. Am späten Nachmittag stand der Kurs bei 1,1173 USD und um die Mittagszeit noch bei 1,1223 USD.
16.09.2016 21:30

In den USA hatte sich der Preisauftrieb im August überraschend deutlich verstärkt und so den Dollarkurs gestützt. An den Finanzmärkten rechnet zwar weiter kaum jemand damit, dass die US-Notenbank Fed schon kommende Woche den Leitzins anheben wird. Denn zuletzt waren wichtige Konjunkturdaten überwiegend schwach ausgefallen. Die Wahrscheinlichkeit für eine Zinserhöhung bei der Dezember-Sitzung ist allerdings etwas gestiegen - damit würde der Dollar an Attraktivität gegenüber anderen Anlagewährungen wie etwa dem Euro gewinnen.

Der Euro gab auch zum Schweizer Franken etwas nach auf 1,0942 CHF von 1,0935 CHF am Nachmittag. Der US-Dollar schwächte sich zum Franken weiter ab. Zuletzt wurde er zu 0,9805 CHF gehandelt nach 0,9787 CHF am Nachmittag und 0,9754 CHF um die Mittagszeit.

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(AWP)