Devisen: Eurokurs steigt wieder und pendelt um 1,18 US-Dollar

Der Euro hat am Mittwoch dank ernüchternder Konjunkturdaten aus den USA seine zwischenzeitliche Schwäche abgeschüttelt. Etwas zusätzlichen Schwung bekam er durch den Konjunkturbericht der US-Notenbank Fed ("Beige Book").
18.10.2017 21:29

Im US-Handel stieg die Gemeinschaftswährung zuletzt auf 1,1801 US-Dollar und beendete damit eine mehrtägige Verlustserie. Zuvor hatte die Europäische Zentralbank (EZB) den Referenzkurs noch auf 1,1749 (Dienstag: 1,1759) Dollar festgesetzt und der Dollar damit 0,8511 (0,8504) Euro gekostet.

Der Schweizer Franken bewegt sich zu den Leitwährungen uneinheitlich. Während sich der US-Dollar am Abend auf 0,9807 CHF von 0,9820 am Nachmittag verbilligt hat, zog der Euro auf 1,1574 von 1,1562 CHF weiter an.

Die US-Bauwirtschaft hatte im September die Erwartungen deutlich enttäuscht. So waren die Baubeginne und -genehmigungen überraschend stark gefallen, wie aus Zahlen des Handelsministeriums hervorging. Allerdings war der Rückgang im Vormonat niedriger ausgefalen als zunächst ermittelt. Derweil bleibt die amerikanische Wirtschaft dem "Beige Book" zufolge trotz Beeinträchtigungen durch die jüngsten Wirbelstürme weiter auf Wachstumskurs.

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(AWP)