Devisen: Eurokurs von Politik und erwarteter US-Zinserhöhung belastet

Der Eurokurs ist nach seiner Zwischenerholung am Freitag zum Wochenstart wieder etwas unter Druck geraten. Im New Yorker Handel kostete die Gemeinschaftswährung am Montag zuletzt 1,0585 US-Dollar und damit noch etwas weniger als im europäischen Nachmittagsgeschäft. Davor hatte die Europäische Zentralbank (EZB) den Referenzkurs auf 1,0592 (Freitag: 1,0565) Dollar festgesetzt.
06.03.2017 21:27

Auch der Franken hat zum Dollar an Terrain eingebüsst. Derzeit kostet ein Dollar 1,0119 CHF nach Kursen von unter 1,01 CHF im frühen Geschäft. Auch der Euro hat sich zum Franken leicht verteuert und sich bei 1,0710 CHF zunächst über der Marke von 1,07 etabliert.

Als Belastung für den Euro sahen Devisenexperten politische Unsicherheiten. Bereits in der kommenden Woche wählen die Niederländer ein neues Parlament, ab Ende April stehen die französischen Präsidentschaftswahlen auf der Tagesordnung. Dazu kommen die sich mehrenden Anzeichen, dass die US-Notenbank Fed auf ihrer Sitzung Mitte März die Zinsen anheben wird. Ein solcher Schritt würde den Dollar attraktiver gegenüber anderen Anlagewährungen machen.

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(AWP)