Devisen: Eurokurs zu Dollar stabil - zu Franken fester

Der Eurokurs hat sich am Montag nach zwischenzeitlichen Verlusten stabil präsentiert. In New York wurden zuletzt 1,1669 US-Dollar für die Gemeinschaftswährung gezahlt - und damit in etwa so viel wie zur gleichen Zeit am Freitag. Die Europäische Zentralbank (EZB) hatte den Referenzkurs zuvor noch etwas tiefer bei 1,1656 (Freitag: 1,1654) Dollar festgesetzt. Der Dollar kostete dabei 0,8579 (0,8581) Euro.
13.11.2017 21:26

Gegenüber dem Schweizer Franken festigte sich der Euro am Abend weiter, machdem er am Nachmittag über die Marke von 1,16 CHF geklettert war. Am Abend kostete ein Euro 1,1624 nach 1,1612 CHF am späten Nachmittag. Der US-Dollar stieg auf 0,9963 CHF nach zuvor 0,9957.

Der Handel zwischen Euro und Dollar verlief zu Wochenbeginn überwiegend ruhig. Die US-Währung konnte zunächst etwas von dem Boden gut machen, den sie in der vergangenen Woche verloren hatte. Bis zum europäischen Nachmittagshandel schmolzen die Gewinne aber dahin. Auslöser der Verluste in der Vorwoche war die grosse Skepsis gewesen, die den Bemühungen der US-Regierung um eine Steuerreform entgegengebracht wird. Bisher haben sich die Republikaner im Kongress nicht auf einen gemeinsamen Entwurf einigen können.

Bewegung gab es am Devisenmarkt aber beim britischen Pfund, das allgemein unter Druck stand, weil an den Märkten zunehmend die Stabilität der britischen Regierung in Zweifel gezogen wird. In einem Medienbericht hiess es, einige Parlamentarier der regierenden britischen Konservativen seien dazu bereit, Theresa May das Misstrauen als Parteivorsitzende auszusprechen. Analyst Neil Wilson vom Handelshaus ETX Capital sprach daraufhin von einer "Rebellion" gegen die Premierministerin.

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(AWP)