Devisen: Schwache US-Daten stützen den Euro - Nordkorea-Krise belastet den Won

Eher enttäuschend ausgefallene Konjunkturdaten aus den USA haben den Dollar am Donnerstag im US-Handel etwas belastet. Der Euro stieg im Gegenzug auf zuletzt 1,1780 US-Dollar, blieb damit aber weiterhin unter 1,18 Dollar. Die Europäische Zentralbank hatte den Referenzkurs zuvor auf 1,1732 (Mittwoch: 1,1731) Dollar festgesetzt. Der Dollar kostete damit 0,8523 (0,8524) Euro.
10.08.2017 21:18

Der Schweizer Franken hat sich am Abend gegenüber den beiden Leitwährungen uneinheitlich entwickelt. Der US-Dollar hat sich auf 0,9629 CHF von 0,9639 am späten Nachmittag leicht verbilligt, wogegen der Euro auf 1,1346 von 1,1326 CHF angezogen hat.

Die Erzeugerpreise im Juli waren im Jahresvergleich weniger gestiegen als erwartet. Die zuletzt verhaltene Inflationsentwicklung dürfte die US-Notenbank in ihrer nur zögerlichen Zinserhöhungspolitik bestätigen. Zudem legten die Erstanträge auf Arbeitslosenhilfe in der vergangenen Woche stärker als erwartet zu.

Im Blick bleib derweil der hochbrisante Konflikt zwischen Nordkorea und den USA. Nordkoreas Militärführung hatte demonstrativ unbeeindruckt auf jüngste Drohungen von US-Präsident Donald Trump reagiert und ihn für seine martialischen Äusserungen verspottet. Trump hatte Nordkorea zuletzt wie noch kein anderer Präsident zuvor gedroht. Die Kriegsrhetorik belastete erneut den südkoreanischen Won.

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(AWP)