Devisen: Starke US-Jobdaten belasten Euro - EUR/CHF etwas fester

NEW YORK (awp international) - Der Euro ist am Freitag durch überraschend gute Arbeitsmarktdaten aus den USA belastet worden. Im US-Handel kostet die Gemeinschaftswährung zuletzt 1,1047 US-Dollar nach 1,1083 USD am Morgen. Zum Franken zieht der Euro bis zum späten Abend leicht an auf zuletzt 1,0862 CHF nach 1,0834 CHF am Morgen.
08.07.2016 21:09

Nach Ansicht der Experten der LBBW lässt die SNB seit dem Referendum Grossbritanniens keine nennenswerte Aufwertung des Franken zu. Sie sehen die Schweizer Währung nach wie vor als überbewertet an, die hohe Nachfrage nach sicheren Häfen dürfte sie vorerst aber weiter stützen. Ein US-Dollar geht am Freitagabend zu 0,9831 CHF um und hat damit gegenüber den 0,9774 CHF vom Morgen etwas Boden gut gemacht.

Der US-Arbeitsmarktbericht für Juni wies 287'000 neue Stellen aus. Damit wurden die Markterwartungen übertroffen und zudem die schwache Entwicklung aus dem Vormonat wettgemacht. Bankvolkswirte bewerteten die Daten überwiegend positiv. Der extrem schwache Arbeitsplatzaufbau im Mai hatte Sorgen hervorgerufen, dass dem Jobmarkt die Puste ausgehen könnte. Das hat sich mit den neuen Daten nicht bewahrheitet.

Zu anderen wichtigen Währungen hatte die EZB die Referenzkurse für einen Euro auf 0,85243 (0,85085) GBP und 111,17 (111,90) JPY festgelegt.

Die Feinunze Gold wurde in London am Nachmittag mit 1354,25 (1356,70) Dollar gefixt. Ein Kilogramm Gold kostete 38 740,00 (38 990,00) Euro./ajx/men

(AWP)