Devisen: US-Dollar gibt nach Fed-Protokoll nach

NEW YORK (awp international) - Die Uneinigkeit der US-Notenbanker über eine baldige Leitzinsanhebung hat am Mittwoch den US-Dollar geschwächt. Nach Veröffentlichung des Fed-Protokolls übersprang der Euro wieder die Marke von 1,13 US-Dollar und kostete kurzzeitig 1,1315 Dollar. Rund eine Stunde vor der Schlussglocke an der Wall Street wurde sie bei 1,1292 Dollar gehandelt.
17.08.2016 21:06

Zum Schweizer Franken sackte der US-Dollar kurzfristig unter die Marke von 96 Rappen ab und kostete 0,9596 CHF im Tagestief. Bis zum Berichtszeitpunkt erholt sich der "Greenback" wieder auf 0,9624 Franken.

Das Protokoll der US-Notenbank (Fed) machte deutlich, wie uneins sich die Fed-Mitglieder darüber sind, ob eine baldige Leitzinsanhebung gerechtfertigt ist. Die Einschätzungen über die Entwicklung auf dem Arbeitsmarkt und der Verbraucherpreise gehen nach wie vor auseinander. Vor einer neuen geldpolitischen Straffung soll wie bisher auf weitere Konjunkturdaten gewartet werden, weshalb eine rasche Anhebung der Zinsen eher unwahrscheinlich erscheint. Das schwächt den Dollarkurs.

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(AWP)