Economiesuisse empfiehlt Ja zu STAF und EU-Waffenrichtlinie

Economiesuisse sagt Ja zum Bundesgesetz über die Steuerreform und die AHV-Finanzierung (STAF). Das hat der Vorstandsausschuss beschlossen. Ebenfalls ja sagt der Wirtschaftsdachverband zur Übernahme und Umsetzung der neuen EU-Waffenrichtlinie. Beide Vorlagen seien im Interesse des Wirtschaftsstandortes Schweiz.
24.10.2018 18:55

Die Unternehmen bräuchten rasch ein international akzeptiertes Steuersystem und damit Rechtssicherheit, um weiterhin in den Standort Schweiz investieren zu können, heisst es in einer Mitteilung des Wirtschaftsdachverbandes Economiesuisse vom Mittwoch weiter.

Im Ausland tätige Firmen trügen die Hälfte der Firmensteuer des Bundes bei, und sie finanzierten die Hälfte der privaten Forschung und Entwicklung. Diese Firmen seien direkter Arbeitgeber für mehr als hunderttausend Menschen. Auch für viele Kantone seien sie als Arbeitgeber und Steuerzahler wichtig. Diese Kantone seien häufig Nettozahler in den Finanzausgleich und finanzierten damit andere Kantone mit.

Economiesuisse sei für ein Waffenrecht, das die Schengen-Mitgliedschaft der Schweiz nicht aufs Spiel setze, heisst es weiter. Schliesslich hätten die stark exportorientierte Wirtschaft und insbesondere die Tourismusbranche davon profitiert. Bei einer Ablehnung drohe ein jährlicher Einkommensverlust von über zehn Milliarden Franken.

(AWP)