Finanzwerte leiden unter Zinssignalen der US-Notenbank

Während der Schweizer Leitindex SMI am Donnerstag nach den jüngsten Aussagen der US-Notenbank Fed in Rekordlaune ist, hinken die Finanzwerte dem Geschehen hinterher. Sie sind damit keine Ausnahme. Auch europaweit haben Bankaktien im frühen Handel einen schweren Stand. Händler verweisen auf die jüngsten Aussagen der US-Notenbank Fed und die Reaktionen der Anleihenmärkte darauf.
20.06.2019 09:46

Während es für die CS um 0,3 Prozent abwärts geht, halten sich die Anteilsscheine von Swiss Re, UBS und Swiss Life mit Kursgewinnen zwischen 0,2 und 0,3 Prozent leicht im Plus. Der Gesamtmarkt (SPI) steht derweil um 0,8 Prozent höher.

Am Vorabend hatte die US-Notenbank Fed mögliche Zinssenkungen signalisiert. Erst am Dienstag hatte bereits die Europäische Zentralbank eine noch lockerere Geldpolitik in Aussicht gestellt.

Tiefe Zinsen und Renditen trüben die Kurserwartungen der Finanzwerte, denn sie bedeuten schlechte Geschäfte. Die Rendite des für die Bankaktien wichtigsten Taktgebers, der zehnjährigen US-Staatsanleihen, war am Mittwoch nach den Kommentaren der US-Notenbank erstmals seit November 2016 unter die Marke von 2 Prozent gefallen.

Bei der CS verweisen Börsianer zudem auf einen Bericht der "Financial Times", wonach ein Rechtsstreit zwischen einem Pekinger Grosskonzern und einer der renommiertesten Universitäten des Landes die Absicht der Grossbank, wie geplant die Kontrolle über einen chinesischen Wertpapierhändler zu übernehmen, gefährden könnte.

hr/tt

(AWP)

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