HSBC (Suisse) und DOJ legen Steuermittlungen bei - Busse 192 Mio USD

Die HSBC Private Bank (Suisse) hat sich mit den US-amerikanischen Behörden wegen Steuerermittlungen geeinigt. Die Bank hat mit dem US-Justizministerium (DoJ) eine Vereinbarung über den Aufschub der Strafverfolgung (Deferred Prosecution Agreement) geschlossen. Die Bank habe sich schuldig bekannt, mit US-Kunden Steuerhinterziehung betrieben zu haben und zahlt eine Busse von 192,35 Millionen Dollar, wie das DoJ am Dienstagabend mitteilte.
10.12.2019 21:39

Die Einigung wurde vor einem US-Distriktgericht im Bundesstaat Florida erzielt. Die Vorwürfe erstrecken sich auf den Zeitraum 200 bis 2010. Im Jahr 2007 soll die Bank rund 1,26 Milliarden Dollar undeklarierter Gelder für US-Kunden gehalten haben.

Die Bank habe ihre vollständige Zusammenarbeit mit dem DoJ und der US-Steuerbehörde zugesichert, hiess es weiter. Die Busse enthält 60,6 Millionen an entgangenen Steuern, 71,85 Millionen aus erzielten Gebühren und 59,9 Millionen als Strafzahlung.

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(AWP)