Teure KlageJulius Bär bestreitet gegen sie erhobene Forderung

Die Bank Julius Bär ist von einer ausländischen, namentlich nicht genannten Gesellschaft auf 306 Millionen Euro eingeklagt worden. Die Bank bestreitet diese Forderungen entschieden.
10.02.2017 07:47
Der Eingang zu Julius Bär in Luzern.
Der Eingang zu Julius Bär in Luzern.
Bild: cash

Es ist die gleiche, in Liquidation befindliche Gesellschaft, wegen der sich Julius Bär mit einem Betreibungsbegehren von 422 Mio CHF des Liquidators konfrontiert sieht. Man bestreite diese Forderungen entschieden und habe weitere Massnahmen zum Schutz ihrer Interessen getroffen, teilte diese am Freitag mit.

Der Hintergrund: Der Liquidator mache geltend, die Bank habe nicht verhindert, dass zwei ihrer Kunden Vermögenswerte dieser Gesellschaft veruntreut hätten. Das Betreibungsbegehren sei bereits im Jahr 2013 eingereicht worden und sei in früheren Geschäftsberichten der Julius Bär Gruppe ausgewiesen worden. Das neue Gerichtsverfahren sei nun im EU-Sitzstaat des Klägers eingeleitet worden, heisst es weiter.

(AWP)