Ölpreise bleiben unter Druck

Die Ölpreise haben auch am Freitag unter Druck gestanden. Im frühen Handel kostete ein Barrel (159 Liter) der Nordseesorte Brent 76,18 US-Dollar. Das waren 71 Cent weniger als am Donnerstag. Der Preis für amerikanisches Rohöl der Sorte West Texas Intermediate (WTI) fiel um 79 Cent auf 66,55 Dollar.
26.10.2018 07:55

Am Donnerstag waren die Rohölpreise wegen der schwachen Aktienmärkte zunächst gefallen, hatten sich im Tagesverlauf aber erholt. Am Freitagmorgen verwiesen Marktteilnehmer auf die überwiegend schwachen Börsen in Asien als Belastungsgrund. Riskantere Anlagen, zu denen Rohstoffe zählen, seien dadurch belastet worden.

Zunehmend in den Fokus rücken am Ölmarkt die Wirtschaftssanktionen der USA gegen Iran, die Anfang November in Kraft treten sollen. Bestandteil ist ein faktisches Ölembargo gegen die islamische Republik, dem sich alle Abnehmer iranischen Rohöls unter Androhung amerikanischer Strafmassnahmen anschliessen sollen.

Der Ölriese Saudi-Arabien hat zwar zugesichert, jeglichen Angebotsausfall auf iranischer Seite durch eine höhere Eigenproduktion ausgleichen zu wollen. Fachleute sind sich aber nicht sicher, ob dies gelingt./bgf/mis

(AWP)