Presseschau vom Wochenende 12 (18./19. März)

Nachfolgend eine Auswahl von Artikeln zu wirtschaftsrelevanten Themen aus der Presse vom Wochenende:
19.03.2017 17:35

ABB: CEO Ulrich Spiesshofer sieht für künftiges Wachstum des Automations- und Energietechnikkonzerns Chancen in der Digitalisierung. Er will dabei mit der digitalen Plattform ABB Ability punkten. "Um nur ein Beispiel zu nennen: Die Stromnetze müssen wegen der erneuerbaren Energien wie Wind und Sonne intelligenter und damit digitaler werden. Hier sind wir als Weltmarktführer hervorragend positioniert und rechnen uns gute Wachstumschancen aus", erklärte Spiesshofer im FuW-Interview. (FuW; S. 5; sh. separate Meldung)

JULIUS BÄR: Boris Collardi, CEO der Bank Julius Bär, sieht sein Institut auch dank den Schweizer Wurzeln im stark wachsenden asiatischen Markt "sehr gut" positioniert. "Wir sind innerhalb von zehn Jahren unter die Topadressen aufgestiegen und werden weiter investieren. Gegenwärtig stellen wir dort unsere neue IT-Plattform fertig", sagte Collardi im Interview in der Samstagsausgabe des "Tagesanzeigers". (Tagi; S. 11; sh. separate Meldung)

SWATCH: Der neue Chef der Luxusuhrenmarke Omega hat Grosses vor: Raynald Aeschlimann will mit der umsatzstärksten Marke der Swatch Group den Konkurrenten Rolex als grössten Hersteller von mechanischen Uhren ablösen. "Wann, kann ich nicht sagen. Aber wenn es uns gelungen ist, sind wir noch lange nicht fertig", sagte Aeschlimann. (SoZ; S. 40; sh. separate Meldung)

SIKA: Weil die Erbenfamilie Burkard bei einem Verkauf an den französischen Industriekonzern Saint-Gobain nicht davon haben, beantragten ihre Vertreter im Verwaltungsrat eine tiefere Gewinnausschüttung. Dies gegen die Interessen der übrigen Aktionäre. Die Vertreter Erbenfamilie begründen, dass mit einer zu hohen Ausschüttung der Firma zu viel Substanz entzogen werde. (SoZ; S. 42)

AUTOVERSICHERUNG: Mehrere Schweizer Versicherer testen Smartphone-Apps, die Autofahrer messen und bewerten. Ihr Fahrverhalten beeinflusst die Höhe der Prämie. Vorsichtige Lenker erhalten Rabatte. Die Helvetia hat in Spanien bereits eine App lanciert, die Mobiliar wertet derzeit einen einjährigen Versuch mit einer ähnlichen App aus und der Rückversicherer Swiss Re hat für Fahrzeugversicherer eine App entwickelt, die anonymisierte Daten von Navigationssystemen mit dem Fahrstil der Nutzer vergleicht. (SoZ; S. 38).

VORSORGEREFORM: Im Interview in der Samstagsausgabe des Tagesanzeigers warnt Bundesrat Alain Berset vor einem Nein an der Urne zur Altersreform im kommenden Herbst. Ein Scheitern würden den Befürwortern des Rentenalters 67 grossen Schub verleihen. (Tagi; S. 5)

mk

(AWP)