Presseschau vom Wochenende 38 (23./24. September)

Nachfolgend eine Auswahl von Artikeln zu wirtschaftsrelevanten Themen aus der Presse vom Wochenende:
24.09.2017 16:36

CLARIANT: Die ursprünglich für Oktober/November angesetzte ausserordentliche Generalversammlung zur geplanten Fusion mit Huntsman wird wohl verschoben. Dies schreibt die "Sonntagszeitung" unter Berufung auf ein Analystengespräch des US-Brokers Churchill Capital mit der Investor Relations-Abteilung von Clariant Anfang September. Nun soll der Termin wohl eher zwischen November und Januar liegen. (Sonntagszeitung, S. 43)

SWATCH: Bei Swatch läuft es wieder runder. In einem kurzen Interview mit der "Schweiz am Wochenende" zeigt sich der Chef des Uhrenkonzerns Nick Hayek positiv. So habe es Wachstumssteigerungen im Juni und Juli gegeben, "im August wurde es noch stärker und im September sieht es ganz wie im August aus - sehr positiv", sagte er. Viele der Produktionsstätten liefen auf Hochtouren, teilweise sei Swatch sogar mit Lieferungen im Rückstand. (Schweiz am Wochenende, S. 13. Siehe separate Meldung)

SWISSCOM: Die Selbstregulierungsorganisation für Dienstleister im Finanzbereich PolyReg hat die Swisscom im letzten Frühling mit 4,3 Mio gebüsst, weil der Telecom-Konzern Geldwäscherei-Regeln missachtet haben soll. Doch Swisscom will sich korrekt verhalten haben - und bestreitet, dass PolyReg überhaupt zuständig ist.

Dabei stellt sich die Frage, was eigentlich der Telefonanbieter mit Geldwäscherei zu tun hat. Wie die "SonntagsZeitung" schreibt, droht der Swisscom eine Busse, weil das Unternehmen beim Inkasso für sogenannte Mehrwertdienste die Sorgfaltspflichten nicht eingehalten haben soll. (Sonntagszeitung, S. 41. Siehe separate Meldung)

NZZ/AZ MEDIEN: Die NZZ und AZ Medien sollen über eine tiefergehende Kooperation verhandeln. Das schreibt die "Sonntagszeitung" mit Berufung auf informierte Kreise. Ziel sei eine vertiefte Zusammenarbeit zwischen den regionalen Tageszeitungen beider Verlagshäuser, heisst es weiter. AZ-Verleger Peter Wanner wollte die Verhandlungen der Zeitung gegenüber weder bestätigen noch dementieren. (Sonntagszeitung, S. 11. Siehe separate Meldung)

SWISS: Experten befürchten, dass nach Ende des Bieterkampfes um Air Berlin Flüge ab Zürich deutlich teurer werden könnten. Wahrscheinlich erhalte die Lufthansa den Zuschlag für den Löwenanteil von Air Berlin, schreibt die NZZ am Sonntag. Damit würde der Konzern seine bereits starke Position in Zürich dank der Töchter Swiss und Edelweiss nochmals ausbauen. Von der Zeitung zitierte Experten erwarten, dass die Lufthansa-Tochter Swiss ihre Quasi-Monopolstellung für Preiserhöhungen nutzen werde. Ein Swiss-Sprecher wollte dies nicht kommentieren, grundsätzlich richte sich der Preis nach Angebot und Nachfrage." (NZZ am Sonntag, S. 1)

dm/

(AWP)